Objekte zählen

Im folgenden Beispiel ist zu sehen, wie mit der EyeVision Software rosinenartige Früchte auf einem Förderband gezählt werden.

Ausgangslage:

Ziel ist das fehlerfreie Zählen "Natsume" Früchte die sich in Form und Farbe ähnlich sind und darüber hinaus sich auch noch gegenseitig berühren. Hinzu kommt erschwerend, dass die „Natsume“ (getrocknete Datteln) in Oberfläche, Größe und Form variieren.

 

 

Datteln, welche sich in der X-Richtung auf einem Förderband befinden und sich gegenseitig berühren und auch, dass deren Position in Y-Richtung ein wenig variieren kann. Diese sollen gezählt werden, während sie sich auf dem Band befinden.

Eine Frage der Beleuchtung

Die erste Frage die sich bei dieser Aufgabe stellt, ist die nach der passenden Beleuchtung bzw. nach einem kontrastreichen Bild. Darüber hinaus soll auch der Schatten, den die Teilchen werfen sehr gering sein, da sonst die zur Trennung der Früchte vom Hintergrund und voneinander verschwimmen kann und eine gute Kontur ist bei der Zählung unbedingt notwendig.

Beleuchtung - Variante 1

Bei der ersten Variante sollen die Datteln hell zu sehen sein, während das Förderband schwarz bleibt. 

- Vorteil: die Kontur der Früchte wird besser betont

- Nachteil: dadurch werden auch die Runzeln der rosinenartigen Oberfläche der „Natsume“ hervorgehoben. Es wird dadurch schwierig die aneinanderliegenden Objekte voneinander zu trennen.

 

Beleuchtung - Variante 2

Die zweite Variante geht davon aus, dass die schwarzen Datteln auf einem weißen Förderband liegen.

- Vorteil: möglich die Oberfläche der Teilchen zu vereinheitlichen

- Nachteil: die Kontur der sich berührenden Teilchen ist nicht mehr zu erkennen und es bildet sich auch ein Schatten

Ziel erreicht

Um die Trennung der Teilchen durchzuführen kamen verschiedenste Filter zum Einsatz. Dabei wurden mit Hilfe von Markern die ähnlichfarbigen Früchte voneinander getrennt, so dass eine Trennungslinie zwischen den ihnen entstand.


Das Ergebnis kann sich sehen lassen: ordentlich voneinander getrennte und erkannte Teilchen befinden sich im Camera Viewer der EyeVision Software und können so weiterverarbeitet werden.