Intelligente Kameras

Die EyeVision Bildverarbeitungssoftware läuft auf den smart Kameras EyeCheck sowie EyeSpector.

 

RazerCam

RazerCam Nano

Die RazerCam Nano ist die wahrscheinlich kleinste Smart Camera der Welt. Mit den Maßen von nur 20 x 20 mm ist sie eine der kleinsten Smart Cameras auf dem Markt und ist durch eine Echtzeitauswertung mit FPGA besonders attraktiv für schnelle Aufgabenstellungen.

Die RazerCam Nano besitzt einen leistungsstarken ZYNQ Prozessor mit DualCore ARM und darüber hinaus noch eine integrierte Beleuchtung.

Zusätzlich verfügt die Kamera über digitale I/O und Schnittstellen wie RS232 und Ethernet.

Smart Camera mit FPGA

Mit der RazerCam bietet EVT nun eine schnelle smart Kamera mit frei programmierbarem FPGA, mit dem sich Daten in Echtzeit vorverarbeiten lassen. Da dem Anwender der FPGA zu einem Großteil zur Verfügung steht, können auch komplexe Aufgaben wie z.B. ein Kontur-Abgleich direkt durchgeführt werden. Basierend auf dem XILINX ZYNQ SoC, besitzt die Kamera zusätzlich zwei ARM-Kerne.

EyeCheck

EyeCheck 900

EyeCheck 9xx und 1xxx

Die EyeCheck 9xx und 1xxx Serien sind durch ihr robustes und kompaktes Design, mit der u.a. verfügbaren Schutzklasse IP67, hervorragende Bildverarbeitungssensoren in rauen Umgebungen.

Die Kameras mit den CMOS Sensoren haben eine Auflösung von 640 x 480 bis zu 1280 x 1024 Pixel. Ein ARM Prozessor sorgt für eine Geschwindigkeit von bis zu 1 GHz.

Es stehen die Schnittstellen RS232, RS422 und Ethernet sowie digitale I/Os zur Verfügung.

Die EyeCheck 9xx und 1xxx Serien sind verfügbar mit eingebauter Optik und Beleuchtung oder in der C-Mount Variante.

EyeCheck 2000

EyeCheck 2xxx und 3xxx

EyeCheck 2xxx und 3xxx Serien gibt es in der CMOS Sensor Variante mit einer Auflösung von 752 x 480 bis zu 2592 x 1944 Pixel und in der CCD Sensor Variante mit einer Auflösung von 640 x 480 bis zu 2448 x 2050 Pixel. Es stehen die Schnittstellen RS232 und Ethernet, sowie digitale I/Os zur Verfügung. Zudem besitzen sie einen Videoausgang und es sind USB Geräte (Maus, Tastatur) anschließbar.

Die Kameras können rechenintensive Aufgaben auf einen zusätzlichen digitalen Signalprozessor auslagern und bieten somit höchstes Leistungsvermögen für anspruchsvolle Prüfaufgaben.

EyeCheck 4xxx

Die RazerCam gibt es auch als EyeCheck 4xxx mit integrierter EyeVision Software.

Die Kamera ist mit einem LINUX Betriebssystem ausgestattet. Eine umfangreiche API erleichtert zudem das Erstellen von eigenen Programmen in C++ oder C Code. Dank einer Vielzahl von Bibliotheken für die ARM Prozessor Cores, können Anwendungen schnell gelöst werden.

EyeCheck 7xxx

EyeCheck 7xxx Serie mit frei programmierbarem FPGA. Die EyeCheck 7800 Smart Camera beispielsweise besitzt neben dem Dual Core Prozessor und FPGA von 85 K, einen 4.2 MegaPixel CMOS Sensor. Im Zusammenspiel mit der EyeVision 3.0 Software lassen sich damit extrem kleine Objekte in highspeed aufnehmen. Dank des FPGA ist dies auch in Echtzeit realisierbar. Zusätzlich ist es möglich die FPGAs mit grafischen Tools zu programmieren.

EyeCheck Thermo - die intelligente Wärmebildkamera

EVT hat eine eigene Thermografiekamera entwickelt.

In dem kompakten Gehäuse befindet sich u.a. ein frei zu programmierender FPGA. Das integrierte ZYNQ Board Raze1-30 steht dem Anwender zur Verfügung. Dabei kann auf speziellen Kundenwunsch eingegangen werden.

Eine weitere Besonderheit sind die 8 Ein- und 8 Ausgänge. Darüber hinaus ist sie auch bis zu 24V tolerant.

Initiates file downloadDownload EyeVision Thermo Broschüre

Initiates file downloadDownload EyeCheck Thermo Broschüre

EyeSpector

EyeSpector 800

EyeSpector 8xx

(Nur noch erhältlich für Bestandskunden)

Die EyeSpector 8xx Serie mit CMOS Sensor liefert Auflösungen von 752 x 480 bis zu 2592 x 1944 Pixel und ist die kompakteste und kleinste Baureihe von EyeSpector. Zudem bietet sie den vollen Befehlsumfang der EyeVision Software.

Als Betriebssystem bei der EyeSpector Serie kommt ein linuxähnliches Echtzeitbetriebssystem zum Einsatz, mit dem sich der Anwender des EyeSpectors nicht auseinander setzen muss. Somit können auf der Kamera mehrere Prüfprogramme abgespeichert und extern umgeschaltet werden. Auch die Speicherung von Bild- und Statistikdaten ist möglich. Der interne Flash-Speicher kann durch handelsübliche SD-Karten auf mehrere Gigabyte erweitert werden. Des weiteren stehen hardwareunterstützte Bildverarbeitungsfunktionen zur Verfügung, die ohne die CPU zu belasten ausgeführt werden.

EyeSpector 1xxx, 2xxx, 4xxx

EyeSpector 1xxx, 2xxx, 4xxx

(Nur noch erhältlich für Bestandskunden)

Die EyeSpector 1xxx, 2xxx und 4xxx Serien mit CCD und auch CMOS Sensoren, deckt einen Auflösungsbereich von 640 x 480 bis zu 1600 x 1200 Pixel in Graustufen und Farbe ab und liefert Bildwiederholraten von bis zu 250 Hz.

Den Kontakt mit der Außenwelt stellt die Kamera über Ethernet, RS232 und digitalen I/Os her. Auch eine VGA-Schnittstelle für Displays ist vorhanden.

Programmierung von EyeSpector und EyeCheck

Smart Kameras lösen zahlreiche Aufgabenstellungen, von der Anwesenheitskontrolle, über Lesefunktionen (DMC, OCR/ OCV, Barcode) und Vermessungen (z.B. von Abständen) bis hin zum Mustervergleich.

Hierfür müssen die smart Kameras nur einmal mithilfe der EyeVision Paramteriersoftware eingelernt werden. Der Einlern-Vorgang erfolgt dabei noch einfacher, wie bereits aus den EyeSpector Systemen bekannt. In nur wenigen Schritten kann das System an einem Muster-Bauteil, einem sogenannten golden part, oder basierend auf einem CAD-File (DXF) eingelernt werden. Nach einmaligem Einlernen, erfolgt die Prüfung autonom, ohne einen PC.

Die Auswertesoftware des Inspektionssystems sammelt während der laufenden Produktion alle Infor­mationen über die Fehlermerkmale und meldet diese umgehend dem Anwender. Die Ergebniswerte stehen dann an einer integrierten 24V SPS-Schnittstelle als Gut-/Schlecht Signal zur Verfügung. Über die Ethernetschnittstellen können die Prüfergebnisse und die Bilder einschließlich Overlay direkt an einen optionalen Displayterminal und an einen Leitrechner übertragen werden.

Das EyeView Protokoll erlaubt es dem Anwender sowohl die Auswertedaten wie auch die Bilddaten des Sensors zu übertragen, sodass für den Anwender im Fehlerfall die Fehlerquelle direkt sichtbar ist. Somit kann der Anwender den Produktionsprozess kontinuierlich und systematisch verbessern.